Compassion-Projekt der 2FW: Lernen durch Begegnung

von Romana Kraler
17. Februar 2026

Vom 19. bis 28. Jänner verließen die Schülerinnen und Schüler der 2FW ihre gewohnte Schulumgebung und sammelten im Rahmen des Compassion-Projekts wertvolle Erfahrungen in sozialen Einrichtungen der Region. Die Jugendlichen waren in Kindergärten der Umgebung, im Bezirkskrankenhaus Lienz sowie im OK-Zentrum Lienz tätig und erhielten dort unmittelbare Einblicke in vielfältige Arbeitsfelder und Lebenssituationen.

In dieser Zeit lernten sie, Verantwortung zu übernehmen, aufmerksam zuzuhören und sich in Situationen einzubringen, die Sensibilität und Mut erfordern. Viele berichteten von Begegnungen, die sie berührt und zum Nachdenken angeregt haben – Erfahrungen, die sich im regulären Unterricht kaum vermitteln lassen und die auch zu Hause in Gesprächen reflektiert wurden.

Nach ihrer Rückkehr in die Schule folgten drei Reflexionstage, während derer die Erlebnisse gemeinsam besprochen, Herausforderungen aufgearbeitet und persönliche Entwicklungen sichtbar gemacht wurden.

Den Abschluss bildete eine Präsentation, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke teilten und die Vielfalt ihrer Einsätze vorstellten. Dabei wurde deutlich, dass Compassion weit über das Projekt hinauswirkt: Die gewonnenen Perspektiven prägen weiterhin ihr Denken, ihre Haltung und ihr Verständnis für soziale Verantwortung.

Das Compassion-Projekt der 2FW zeigte damit einmal mehr, wie wertvoll Lernräume außerhalb des Klassenzimmers sind und wie nachhaltig Erfahrungen wirken können, die auf echten Begegnungen beruhen.